Osterfeuer 2006
Osterfeuer 2006
Vielerorts wurden am Osterwochenende zahlreiche Osterfeuer abgebrannt. So auch das traditionelle Osterfeuer des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Nienborg. Insgesamt wurden bei der Gemeinde Heek 60 Feuer angemeldet und genehmigt.
Der Brauch stammt aus alten Zeiten und diente dazu, den Winter zu vertreiben, zu verbrennen. Man glaubte, dass der Schein des Feuers eine reinigende Wirkung hätte und die keimende Saat vor bösen Geistern schütze und so galten sie auch als Kult zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums und der Ernte. Später wurde dieser Brauch von den Christen übernommen.
In Nienborg wird dieses Osterbrauchtum durch den Allgemeinen Bürgerschützenverein seit Jahrzehnten gefördert. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm der Schützenverein im Jahre 1950 wieder das Abbrennen des Osterfeuers am Abend des ersten Ostertages. Fand dieses zunächst auf dem Vorplatz des Eichenstadions statt wird das Feuer seit einigen Jahren auf in der Bauernschaft Callenbeck entfacht. In all den Jahren haben viele Gruppen und Vereine das Holz eingesammelt und dieses am Ostersonntagabend angezündet.
In diesem Jahr sammelte der Stammtisch "Wilde 13" unter der Federführung von Lothar Lammers das Holz für das Osterfeuer ein.
Nach einem deftigen Frühstück bei Angelika und Andreas Garbe machten sich die Stammtischbrüder an die Arbeit. Zum Mittagessen fand sich der Stammtisch im Vereinslokal Gaststätte Wissing zum Erbsensuppeessen ein. Nach der Abendmesse am Ostersonntag wurde das Feuer entfacht.
Nachdem die Mitglieder des Schützenvereins mit dem Musikverein Nienborg zum Osterfeuer marschiert war, spielte das Nienborger Blasorchester am Osterfeuer Osterlieder.
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